Solidarität des Heiligen Vaters mit den Erdbebenopfern in Peru

200.000 Dollar zur Unterstützung der Hilfseinsätze

| 1015 klicks

ROM, 20. August, 2007 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. betet für die peruanischen Erdbebenopfer und unterstützt sie mit 200.000 Dollar.



Wie der Heilige Stuhl heute, Montag, berichtete, ließ der Bischof von Rom den genannten Geldbetrag der Not leidenden Bevölkerung in der peruanischen Region Ica durch den Päpstlichen Rat „Cor Unum“ zukommen, der die Tätigkeiten der katholischen Hilfseinrichtungen in der ganzen Welt koordiniert.

Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone SDB wird nächste Woche zu einem bereits vorab geplanten Besuch nach Peru aufbrechen. Wie das Pressebüro des Vatikans ankündigte, wird er zusammen mit der Solidaritätsbezeugung des Heiligen Vaters auch dessen geistliche Nähe und die Zusicherung seiner Gebete überbringen.

Mit dieser Geste will Papst Benedikt XVI. die Fürsorge der Weltkirche für all jene Personen ausdrücken, die ihre Angehörigen und ihren Besitz verloren haben. Darüber hinaus möchte er die Gläubigen und die kirchlichen Hilfsorganisationen dazu ermutigen, sich zusammenzutun und der betroffenen Bevölkerung im Geist brüderlicher Nächstenliebe zu helfen. In diesem Bemühen sollen die Verantwortlichen nach dem Willen des Heiligen Vaters die Bedingungen vor Ort berücksichtigen und sich immer mit der Ortskirche absprechen.

Gestern, Sonntag, bekräftigte Papst Benedikt nach dem Gebet des „Engel des Herrn“ seine besondere Verbundenheit mit den zehntausenden Leid geprüften Peruanern, die aufgrund der Naturkatastrophe ihre Angehörigen oder ihr Hab und Gut verloren haben.

„Für die zahlreichen Verstorbenen bitte ich um den Frieden des Herrn, für die Verwundeten um eine rasche Genesung. Und all jenen, die sich in einem Zustand des Elends befinden, versichere ich: Die Kirche ist mit euch – mit ihrer ganzen geistlichen und materiellen Solidarität.“

Gegenüber „Radio Vatikan“ berichtete der Bischof von Ica, Guido Brena Lopez: „Es gibt kein Wasser, keinen Strom, die Märkte funktionieren nicht. Wir haben kein Brot und sehen das Leiden so vieler Kinder vor unseren Augen. Die Regierung tut viel, aber nicht überall hin kommt Hilfe. Damit vor allem für die Ärmsten Hilfen bekommen, haben wir drei Verteilerzentren gegründet. In den betroffenen Gegenden sind alle Häuser eingestürzt. Die anderen sind von Plünderern bedroht, denn es fehlt an Polizeischutz. Das macht den Menschen Angst.“