„Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen“: Informationsbroschüre erscheint am 13. September

Initiative der Deutschen Bischofskonferenz

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BONN, 6. September 2007 (ZENIT.org).- Ab dem 13. September kann die Informationsbroschüre zur diesjährigen Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen“ im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Fax: 0228/103330, Mail: (broschueren@dbk.de) bestellt werden.



Im Mittelpunkt steht die Lage der Christen im Nahen Osten. Beispiele aus Israel, Ägypten, Palästina und dem Irak zeigen, unter welchen Bedrängnissen Christen in der Ursprungsregion des christlichen Glaubens heute zu leiden haben.

Pfarrer Peter Patto, Seelsorger für die chaldäisch-katholischen Christen in Deutschland, berichtet in der Informationsbroschüre, dass im Irak immer mehr der rund 800.000 Christen ihre Heimat verlassen. Im Zuge der Re-Islamisierung sei die Gefahr für Andersgläubige gestiegen, als unzuverlässige Staatsbürger betrachtet zu werden. Die Verfassung von 2005 verbriefe zwar das Recht auf Religionsfreiheit, erhebe aber den Islam zur Staatsreligion. Ob die Verfassung den Christen ausreichenden Schutz und Rechtssicherheit bietet.

Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, wird die Broschüre am 13. September in Berlin vorstellen.