Sonderfond Fluthilfe für Kindereinrichtungen des Deutschen Kinderhilfswerks

Kindergärten und Heime benötigen Hilfe

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 379 klicks

Die Jahrhundertflut hat in weiten Teilen Süd- und Mitteldeutschlands Schäden in Millionenhöhe verursacht. In Bayern, Thüringen und Sachsen wurde der Katastrophenalarm ausgerufen, und tausende Einsatzkräfte kamen den Menschen in den betroffenen Gebieten zu Hilfe. Die jeweiligen Landesregierungen und die Bundesregierung sicherten staatliche Hilfe in vollem Umfang zu.

Jetzt müssen die Schlammassen und Rückstände entsorgt sowie Keller und Wohnungen ausgeräumt werden. Die Schadensbilanz allein im Landkreis Passau beläuft sich auf 70 Millionen Euro, allerdings sind bislang erst zwei Drittel der gemeldeten Schäden erfasst. Insgesamt werden die Schäden nach einer ersten Schätzung in Niederbayern und in der Oberpfalz auf mehr als 700 Millionen Euro veranschlagt. 

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat deshalb den Sonderfond „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“ ins Leben gerufen. Einrichtungen wie Kindergärten und Heime sind auf schnelle finanzielle Hilfe angewiesen. Das Deutsche Kinderhilfswerk steht in persönlichem Kontakt zu den betroffenen Einrichtungen und möchte kurzfristig und unbürokratisch mit der Spendenaktion die erforderliche Hilfe sichern.

Weitere Informationen zum Sonderfond „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“ können dieser Seite entnommen werden.