Sorge um Bewohner der "Erde des Feuers"

Papst Franziskus informiert sich

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 258 klicks

In den vergangenen Tagen suchte Papst Franziskus den telefonischen Kontakt zu einer Ordensschwester, die in der Provinz Caserta in Süditalien als Lehrerin tätig ist. Dort gibt es ein Gebiet, zwischen Caserta und Neapel, das von Giftmüll verseucht ist, der dort von der Mafiaorganisation Camorra in den vergangenen Jahrzehnten illegal vergraben wurde. Die Ordensschwester setzt sich für die Menschen in der sogenannten „Erde des Feuers“ („Terra dei Fuochi“) ein. Seit einigen Jahren häufen sich in dem Gebiet die Krebserkrankungen; Kinder sterben an schweren Krankheiten.

In den letzten Monaten hatte die Schwester mit den Bewohnern des verseuchten Bereichs etwa 150.000 Karten an Papst Franziskus geschickt, auf denen die an den durch die verseuchte Erde verursachten Krankheiten verstorbenen Kinder der Region mit ihren Müttern zu sehen sind.

In dem Telefonat habe der Papst der Ordensschwester gegenüber seine Sorge und seine Trauer über die kranken und verstorbenen Kinder geäußert. Die Bewohner der Region und der umliegenden Provinzen hoffen sehnlichst auf einen Besuch des Papstes, auch um ihre verzweifelte Lage einer größeren Öffentlichkeit vermitteln zu können.