Sorge vor Fundamentalismus und um Flüchtlinge im Kongo

Präsident des Kongo bei Papst Franziskus

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 305 klicks

Am Montag empfing Papst Franziskus den Präsidenten der Republik Kongo (Brazzaville), Denis Sassou N’Guesso, in einer Audienz. In der relativ kurzen Begegnung von einer Viertelstunde wurde insbesondere das Thema der Staat-Kirche Beziehungen im Kongo angesprochen. Wie der Vatikan berichtete, drückten Papst Franziskus und der Präsident beide den Willen aus, die Zusammenarbeit zwischen der Republik Kongo und dem Vatikan weiter zu stärken. Auch wurden aktuelle Fragen angesprochen wie Menschenrechtsfragen, der Umgang mit Flüchtlingen und Einwanderern. Ein weiteres Thema waren die Sicherheitsprobleme der Region Zentralafrikas.

Der Präsident überreichte dem Papst als Geschenk einen Artikel, den er in der Zeitschrift „African geopolitics“ zum Thema „Frieden und Sicherheit“ publiziert hatte, während der Pontifex dem Präsidenten und seinen Begleitern Pontifikats-Medaillen überreichte. Das Gespräch wurde mit Hilfe eines Dolmetschers geführt, Papst Franziskus sprach italienisch, Präsident Sassou N’Guesso französisch.