Sorgen und Schwierigkeiten der Missionsbischöfe

Erzbischof Ranjith an die Versammlung der Päpstlichen Missionswerke

| 307 klicks

VATIKAN, 20. Mai 2002 (ZENIT.org-FIDES).- "Missionarische Aspekte werden heute auch für die Länder mit sogenannten antiken christlichen Kirchen zunehmend dringlicher und wichtiger", denn es wächst die Zahl derjenigen, die aus der Kirche austreten oder ihr gleichgültig gegenüberstehen, "es muss für immer das Vorurteil ausgeräumt werden, dass es sich bei Missionskirchen um die Kirchen des Südens handelt", bekräftigte der Präsident der Päpstlichen Missionswerke (PMW), Erzbischof Malcolm Ranjith, am Montagmorgen in seiner Ansprache an die Teilnehmer der Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke.



"Meine Tätigkeit als erster Bischof einer neu errichteten Missionsdiözese hat mir geholfen, die Sorgen und Schwierigkeiten von Missionsbischöfen zu verstehen." Erzbischof Ranjith betonte auch mit Nachdruck, dass es sich bei Spenden nicht einfach um "eine altruistische oder großzügige Geste" handle sondern vor allem "um ein Werk des Glaubens und des Zeugnisses geistlicher Gemeinschaft und kirchlicher Geschwisterlichkeit" und nicht zuletzt um ein "missionarisches Werk". Aus diesem Grund müsse jedes Land, auch das ärmste "sein möglichstes geben, damit Kirchen, die noch bedürftiger sind, unterstützt werden können".