Spanische und vatikanische Post geben eine Briefmarke zum Weltjugendtag heraus

Eine Million Aufrufe des Weltjugendtag-Kanals auf YouTube

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MADRID, Mittwoch, 6. Juli 2011 (ZENIT.org). - Anlässlich des XXVI. Weltjugendtages in der spanischen Hauptstadt wird gemeinsam von Spanien und dem Vatikan eine Sonderbriefmarke herausgegeben. Auf der Briefmarke der beiden Länder ist das offizielle Logo der Veranstaltung abgebildet.

Das Ausgabedatum der Briefmarke in Offset-Druck auf beschichtetem, gummiertem, phosphoreszierendem Papier war der 1. Juli 2011. Die Briefmarke ist 2,88 x 4,09 Zentimeter (vertikal) groß und hat einen Nennwert von 0,80 Euro. Sie wird in Bögen zu 50 Exemplaren und in unbegrenzter Auflage herausgegeben.

Im Jahr 1984, während des Pontifikats von Johannes Paul II., entstand die Idee, regelmäßig internationale Treffen junger Katholiken aus der ganzen Welt abzuhalten, um ihre Teilnahme an der katholischen Kirche anzuregen, informiert die Internetseite der spanischen Post.

Ein Jahr später, zeitgleich mit dem durch die Vereinten Nationen ausgerufenen internationalen Jahr der Jugend, organisierte die katholische Kirche ein Treffen für Jugendliche auf dem Petersplatz in Rom. Im Anschluss daran wurde vom Papst der Weltjugendtag eingeführt.

Das erste Treffen unter diesem Namen fand am Palmsonntag 1986 in der italienischen Hauptstadt statt und stellte den Beginn einer Reihe von Treffen dar, die dazu beitrugen, dass Johannes Paul II. den Beinamen „Der Papst der Jugend“ erhielt.

In der Erklärung der spanischen Post zur Herausgabe der Sondermarke heißt es, dass Spanien zum zweiten Mal Austragungsort des internationalen Treffens sei. Der ersten Treffen in Spanien fand es im Jahr 1989 in Santiago de Compostela statt, in diesem Jahr ist Madrid Gastgeber vom 16. bis 21. August.

Auf der Briefmarke ist das vom Grafikdesigner José Gil-Nogués gestaltete Logo des Weltjugendtags abgebildet. Es stellt sinnbildlich die Einheit der Jugendlichen aus aller Welt dar, die sich am Fuße des Kreuzes versammeln, um ihren Glauben zusammen mit dem Papst zu feiern. Sie bilden die Krone der Jungfrau von Almudena, der Schutzpatronin von Madrid. In der Krone ragt das „M“ von Maria hervor, auch Anfangsbuchstabe von Madrid, dem Veranstaltungsort des Treffens.

Soziale Netzwerke: die Herausforderung der einen Million

Vor ein paar Wochen riefen die sozialen Netzwerke des Weltjugendtages seine Fans  zum Erreichen eines sehr anspruchsvollen Ziels auf: eine Million Sympathisanten in den sozialen Netzwerken zu erreichen.

Es gehe darum, dass niemand aus Unwissenheit dem Weltjugendtag fern bleibt. Jeder der Fans des Weltjugendtags sei eingeladen, in den sozialen Netzwerken zu Botschaftern dieses großen Ereignisses unter seinen Freunden zu werden. „Es hängt von uns ab, dass niemand dieses Fest versäumt!“, lautet der Werbespot der Kampagne.

Seit 2009 ist der Weltjugendtag auf folgenden Netzwerken vertreten: Facebook, YouTube, Twitter, Flicker, Myspace, und anderen. So sollen die Neuigkeiten des Weltjugendtags an die Jugendlichen auf der ganzen Welt gelangen, unabhängig davon wo sie leben.

In der letzten Zeit ist sowohl die Zahl der Fans gestiegen als auch das Ausmaß ihrer Erreichbarkeit. Auf Facebook wurde mit sechs Sprachen begonnen, heute sind es zwanzig.

Heute gibt es mehr als 300.000 Anhänger aus 82 Ländern, die sich mittels der sozialen Netzwerke über den Weltjugendtag auf dem Laufenden halten, und mehr als eine Million Mal wurde der Kanal des Weltjugendtags auf YouTube aufgerufen.

„Der Weltjugendtag ist in erster Linie ein Fest der Jugendlichen, die andere Jugendliche dazu einladen. Ein Fest des Glaubens, zum dem jeder eingeladen ist. Und es braucht die Unterstützung aller, um zu gelingen. „Macht mit beim Erreichen der einen Million!“, so werben die Veranstalter.

[Übersetzung aus dem Spanischen von Iria Staat]