Spende des KDFB für Hinterbliebene der Opfer rechtsextremer Gewalt

Scheck über 10.000 Euro

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 122 klicks

Die Ombusfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen der NSU-Opfer, Barbara John, nahm einen Scheck über 10.000 Eure des Katholischen Deutschen Frauenbundes entgegen, der die Familien der Opfer rechtsextremer Gewalt unterstützt. Mehrere katholische Frauengruppen hatten sich mit Spenden im Rahmen des Schwerpunktthemas „friedVOLLgerecht“ mit Spenden beteiligt, um ihre Solidarität mit den Familien der Opfer zum Ausdruck zu bringen, die durch die rechtsradikale Terrorzelle NSU unvorstellbares Leid erfahren haben. Die Spenden sollen den Angehörigen der Opfer unter anderem eine weitere Teilnahme an des NSU-Prozess-Tagen in München sowie eine psychologische Begleitung ermöglichen.

Der Katholische Deutsche Frauenbund setzt sich für eine gleichberechtigte Teilnahme von Frauen und Männern in Politik, Gesellschaft und Kirche ein. Der unabhängige Verband hat etwa 200.000 Mitglieder.