„Spiritual Forum Davos“: Der Macht des Heiligen Geistes vertrauen

P. Rufus Pereira aus Mumbai (Indien) über innere Heilung

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DAVOS, 25. Mai 2009 (ZENIT.org).- Um innere Heilung geht es zu Pfingsten beim siebten „Spiritual Forum Davos“ (SFD) in der Schweiz. In der Marienkirche von Davos werden von Freitag, dem 29. Mai, bis zum Montag, dem 1. Juni, neben Exerzitienleiter Pater Rufus Pereira (Mumbai, Indien) auch Pfarrer Werner Fimm (Fürstentum Liechtenstein), Pfarrer Rainer Pfammatter (Wallis) und Erika Gibello Themen wie Ausgießung des Heiligen Geistes, Unterscheidung der Geister, Versöhnung und Beichte, Befreiung und Heilung sowie der Frage nach dem Sinn des Leidens nachspüren.



Pater Pereira kommt aus einer Gemeinschaft indischer katholischer Christen in Bombay, deren Ahnen vor rund 400 Jahren vom heiligen Franz Xaver bekehrt wurden. Er studierte an der Päpstlichen Universität Urbana in Rom, wo er in biblischer Theologie promovierte. Anschließend wurde er in Rom zum Priester geweiht. Nach seiner ersten persönlichen Erfahrung mit der Katholischen Charismatischen Erneuerung in Indien veränderte sich sein Priesterleben nach eigenen Aussagen dramatisch. Im Mai 1976 wurde er von Kardinal Gracias für einen charismatischen Volldienst in der Diözese Bombay und in ganz Indien freigestellt. Er war Herausgeber der nationalen charismatischen Monatszeitschrift „Charisindia“, Direktor des nationalen charismatischen Bibelkollegs und ist weiterhin Gastprofessor am Päpstlichen Theologischen Institut. Seit 1997 dient er als Mitglied des internationalen Katholisch Charismatischen Rates der Erneuerung – als Nachfolger von Pater Emiliano Tardif – und ist zuständig auf Weltebene für Seelsorge und Heilungs- und Befreiungsdienst.

Auf der offiziellen Webseite des Forums wird in der Einführung auf Worte Benedikts XVI. verwiesen, die dem Kongress gewissermaßen als Richtschnur dienen: „Vertrauen wir auf die Macht des Heiligen Geistes, zur Bekehrung zu führen, jede Wunde zu heilen, jede Spaltung zu überwinden und neues Leben und neue Freiheit einzuflössen. Wie sehr brauchen wir diese Gaben! Und sie liegen so nah bei der Hand, vor allem im Sakrament der Buße! Die befreiende Kraft dieses Sakraments, in dem das aufrichtige Bekenntnis unserer Sünden Gottes barmherzigen Worten der Vergebung und des Friedens begegnet, muss jeder Katholik wiederentdecken und sich zu Eigen machen“ (Ansprache im „National Park“,  Washington D.C.; 17. April 2008).