Spirituelles Programm des 20. Weltjugendtags (11.-21. August)

248 Orte der Katechese im Erzbistum Köln

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KÖLN, 2. Juni 2005 (ZENIT.org).- Das vor zwei Tagen vorgestellte spirituelle Programm gilt als das "Herz" des Kölner Weltjugendtags, der unter dem Motto "Wir sind gekommen, um ihn anzubeten" (Mt 2,2) von 11. bis 15. August zunächst in ganz Deutschland, danach bis 21. August im Erzbistum Köln stattfinden wird. Auch Papst Benedikt XVI. wird sich zu diesem Anlass in seiner Heimat aufhalten und den Glauben der Jugendlichen aus aller Welt stärken.



Das geistliche Programm dieser Tage sei dazu gedacht, die erwarteten rund eine Million Jugendlichen "fit zu machen für das Christ-Sein", erklärte Pfarrer Ulrich Hennes, Sekretär des Weltjugendtags. Es gehe darum, die Vision des Papstes zu verwirklichen und an einer friedvollen und gerechteren Welt mitzubauen.

Im Rahmen des Weltjugendtags finden vom 17. bis zum 20. August in 248 Kirchen und Hallen im Erzbistum Köln Katechesen mit Bischöfen aus aller Welt in rund 30 Sprachen statt. Diese Katechesen werden in 210 katholischen, sieben evangelische Kirchen und eine orthodoxen Kirche abgehalten. 30 Glaubensgespräche sind in Stadien, Sporthallen und Universitäten vorgesehen.

Eine Katechese soll jeden Weltjugendtagsteilnehmer, sozusagen als Domwallfahrt, durch die Stadt Köln und entlang des Rheins führen. "Innerhalb von drei Tagen sollen 400.000 Menschen den Schrein der Heiligen Drei Könige gesehen haben", präzisierte Pfarrer Hennes. Hierzu werde der Dom geräumt und stehe von sechs Uhr bis gegen Mitternacht offen. Auch Menschen mit Behinderungen seien bei der Domwallfahrt willkommen. Sie ende jeweils mit einem internationalen Gottesdienst am Kölner Tanzbrunnen.

Das "Geistliche Zentrum" hat seinen Platz in 20 Kirchen in Köln, Bonn und Düsseldorf und ist vom 16. bis zum 20. August durchgängig geöffnet. In diesen Kirchen, die von kirchlichen Bewegungen, Orden und Institutionen betreut werden, "sollen die Jugendlichen ihre eigene Spiritualität vertiefen", teilt Pfarrer Josef Funk mit, der sich im Weltjugendtagsbüro der Verkündigung annimmt. So stellen etwa die ökumenischen Bewegungen Taizé und Chemin Neuf das Geistliche Zentrum in den Kölner Kirchen Sankt Agnes und Sankt Severin. In den Hallen 6, 7 und 8 der Kölnmesse wird das "Zentrum der Versöhnung" eingerichtet. Vom 17. bis zum 19. August spenden dort rund 100 Priester von 8.00 bis 24.00 Uhr das Sakrament der Versöhnung.