Staatsbesuch aus Mexiko und den Philippinen im Vatikan

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ROM, 4. Juni 2007 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. empfing am Montag den mexikanischen Staatspräsidenten Felipe de Jesús Calderón Hinojosa sowie die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo im Vatikan.



Bei der „herzlichen Unterredung“, die der Heilige Vater mit seinem Gast aus Mexiko führte, wurden nach Angaben des Heiligen Stuhls nicht zuletzt im Hinblick auf den bevorstehenden Gipfel der G8-Staaten in Heiligendamm aktuelle Themen besprochen, die von internationalem Interesse sind. Präsident Calderón wird am Gipfeltreffen, bei dem die deutsche Bundeskanzlerin den Vorsitz führt, als Gast teilnehmen.

Was Mexiko angeht, wurden unter anderem die Themen Auswanderung, indigene Bevölkerung, Kampf gegen Gewalt und Drogenhandel, Umwelt erörtert. Darüber hinaus tauschte man sich über die Fortschritte in den beidseitigen Beziehungen aus. Der mexikanische Staatspräsident erneuerte zudem seine Einladung an den Heiligen Vater, Mexiko einen Besuch abzustatten.

Bei der Begegnung mit Präsidentin Arroyo stand die politische und soziale Situation Südostasiens sowie insbesondere die Achtung und Förderung der Menschenrechte und der demokratischen Einrichtungen in dieser Region im Vordergrund.

Beide Politiker kamen auch mit Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone und mit Erzbischof Mamberti zusammen, der im Staatssekretariat für die Beziehungen mit den Staaten verantwortlich ist.