Staatsbürgerschaft für illegale Einwanderer?

US-Präsident Obama gibt bei Besuch in Texas Erklärung ab

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TEXAS, Freitag, 20. Mai 2011 (ZENIT.org). – Einwanderungsbestimmungen spalten die Vereinigten Staaten bereits seit Jahren. Während eines Besuches in El Paso in Texas erklärte Präsident Obama, dass es Zeit für das Land wäre, Änderungen einzuleiten. Dies könne besonders eine Chance für die Wirtschaft des Landes sein.

Obamas derzeitiger Plan würde es mehr als 11 Millionen illegaler Einwanderer ermöglichen, die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Zunächst müssten sie aber eine Strafe zahlen und einigen Richtlinien entsprechen.

Kritiker haben dagegengesetzt, dass Obamas Plan praktisch eine Amnestie sei. Sie argumentierten, dass es Vorteile dafür nach sich ziehe, illegal die Grenze zu überschreiten.

Andere Stimmen unterstützen den Plan, darunter auch Erzbischof Jose Gomez aus Los Angeles.

In einer Presseerklärung stellte ein Mitglied der US Bischofskonferenz klar: „Durch das Fehlen einer durchstrukturierten Reform nehmen viele Staaten und Ortschaften die Verantwortung, die Einwanderungsgesetze zu regeln,  in die eigenen Hände“

Der Erzbischof forderte die Verantwortlichen auf, endlich eine vernünftige Reform auf den Weg zu bringen: „Der Kongress und der Präsident haben die Verantwortung, sich zu einigen und eine Reform zu schaffen, die dieses humanitäre Problem löst, die menschliche Würde und die harte Arbeit unserer eingewanderten Brüder und Schwestern respektiert. Das würde Amerikas stolze Geschichte einer gastfreundlichen Gesellschaft und Kultur widerspiegeln.“