Statue von Johannes Paul II. wird nachgebessert

Rainaldi: Mein Werk hat Missverständnisse ausgelöst

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ROM, 30. August 2011 (ZENIT.org). – Der italienische Bildhauer Oliviero Rainaldi, Mitglied der päpstlichen Kulturkommission, ist bereit, seine ca. fünf Meter hohe Bronzestatue des seligen Johannes Paul II. zu verändern, die seit ihrer Enthüllung am 18. Mai 2011 vor dem römischen Hauptbahnhof Termini eine große Debatte ausgelöst hatte.

Die Statue war imme wieder von Römern und Touristen mit Werken aus Italiens faschistischer Epoche verglichen worden; auch die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ bezeichnete sie als „nicht sehr ähnlich“, sie wirke eher wie ein „offenes Zelt“ oder eine „Glocke“ mit aufgesetztem Papstkopf.

Laut der Agentur „Ansa“, erklärte sich Rainaldi bereit, einige Veränderungen an der Statue vorzunehmen, über die ZENITs Kunsthistorikerin Elizabeth Lev hier berichtet hatte.

Rainaldi erklärte, dass die Veränderungen „minimal“ ausfallen würden, die Statue „wird nicht neu geschaffen“.

Der Künstler räumte ein, dass die Statue missverstanden worden sei: „Ich wollte keine Ähnlichkeit herstellen, sondern ein Werk, das in seiner Haltung von Kopf und Körper wie auch mit dem Faltenwurf des Umhangs die Art darstellten soll, wie der Papst in die Welt hinaus ging.“