"Stets Zeichen der Hoffnung und des Friedens sein"

Papst Franziskus begegnet dem Personal der päpstlichen Villen von Castel Gandolfo

Castel Gandolfo, (ZENIT.org) | 502 klicks

Nach seiner Ankunft um 9.30 Uhr im Hof des Päpstlichen Palastes von Castel Gandolfo begegnete Papst Franziskus gestern den Angestellten der päpstlichen Villen von Castel Gandolfo. An dem Zusammentreffen nahmen auch der Bischof von Albano, Msgr. Marcello Semeraro, der Direktor der päpstlichen Villen, Saverio Petrillo, und die Bürgermeisterin von Castel Gandolfo, Milvia Monachesi, teil. Im Folgenden veröffentlichen wir eine eigene Übersetzung der vom Papst gehaltenen Ansprache:

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Liebe Brüder und Schwestern,

zunächst danke ich dem Bischof von Albano, der Bürgermeisterin von Castel Gandolfo und dem Direktor der päpstlichen Villen für die herzliche Begrüßung, die euer aller Gefühle und jene der gesamten Stadtbevölkerung mit einschließt. Ich danke jedem Einzelnen von euch für diesen Empfang!

Ich bin hierhergekommen, um einen Tag der Begegnung mit den Einwohnern von Castel Gandolfo, den Pilgern und allen Besuchern zu verbringen, die diesen Ort zu Recht lieben, von seiner Schönheit ergriffen sind und hier eine Zeit der Zerstreuung finden. Ich bin jedoch auch gekommen, um euch, die ihr in diesen päpstlichen Villen arbeitet, meinen Dank für euer kostbares Wirken auszudrücken. Und mit euch grüße ich und danke euren Familien, die an eurem Dienst beim Heiligen Stuhl in irgendeiner Weise beteiligt sind. Möge der Herr euch bei eurer Arbeit und in eurem Familienleben stets unterstützen, euch von seiner Gnade erfüllen und mit seiner väterlichen Liebe begleiten.

Die Gegenwart des Bischofs von Albano, Msgr. Marcllo Semeraro, gibt mir den Anlass, der Pfarrgemeinde von Castel Gandolfo und den in diesem Gebiet wirkenden religiösen Gemeinschaften einen liebevollen Gedanken zuzuwenden. Ich denke an die gesamte Diözese von Albano und rufe sie dazu auf, mit Freude und Begeisterung den Einsatz der Verkündigung und des Zeugnisses des Evangeliums zu erneuern.

Ihnen, Frau Milvia Monachesi, Bürgermeisterin dieser Stadt, und der gesamten Gemeindeverwaltung, erweise ich meinen aufrichtigen Dank für die zugunsten der Gemeinschaft geleistete Arbeit. Ich ersuche Sie, meinen herzlichen Gruß zu übermitteln und die gesamte Bevölkerung meines Gedenkens im Gebet zu versichern. Diese ermutige ich dazu, Zeichen der Hoffnung und des Friedens zu sein und den Blick stets auf die Menschen und Familien in Schwierigkeiten gerichtet zu halten. Das ist wichtig! Wir müssen in diesem Augenblick stets Zeichen der Hoffnung und des Friedens sein, das Tor für die Hoffnung offen halten, sodass sie weitergehen kann, und den Frieden vollbringen, immer!

In diesem Moment wende ich mich in Gedanken dem seligen Johannes Paul II. und Benedikt XVI. zu, die es liebten, einen Teil der Sommerzeit in dieser päpstlichen Residenz zu verbringen. Viele von euch haben sie treffen und empfangen können und haben sie gut in Erinnerung. Möge ihr Zeugnis euch in der täglichen Treue zu Christus und im beharrlichen Streben nach einem Leben in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Evangeliums und den Lehren der Kirche stets eine Ermutigung sein.

Liebe Brüder und Schwestern, ich vertraue euch dem mütterlichen Schutz der Jungfrau Maria an – wir werden übermorgen den Gedenktag Unserer Lieben Frau von Berge Karmel begehen —, auf dass ihr eure jeweiligen Aufgaben nützlich und heiter zu erfüllen vermöget. Möge die Gottesmutter stets über euch und eure Familien wachen! Betet auch ihr für mich – ich habe es nötig – und für meinen Dienst. Ich erneuere jedem von euch meine Dankbarkeit und segne euch von Herzen. Danke!

[Anschließend begrüßte der Heilige Vater die Angestellten der päpstlichen Villen.]