Studientag in Tansania zu Jesus von Nazareth

Eine Brücke für zukünftige Generationen

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 375 klicks

Anlässlich des Studientags vom 10. bis zum 12. März am Jordan University College von Morogono in Tansania mit dem Titel „Von woher kommst Du? Die Figur und die Botschaft Jesu in der Trilogie ‚Jesus von Nazareth‘ von Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ veröffentlichte die „Fondazione Ratzinger“ ein Interview mit dem Organisator, Prof. Achim Buckenmaier.

Buckenmaier sagte, er habe das Symposium in Tansania organisiert, weil die tiefe Bedeutung der Theologie von Joseph Ratzinger in der Kirche und Welt von heute anerkannt seien. Die Studientage sollen die Barrieren der kulturellen Unterschiede zwischen der westlichen Welt und Afrika beseitigen und dabei helfen, einen Zugang zu dem reichen theologischen Schatz von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. zu finden. Das Symposium richte sich an Priester, Ordensleute, Seminaristen, Katecheten und Theologiestudenten. Ebenfalls seien zwei Bischöfe aus Tansania anwesend. Ziel sei es, Menschen anzusprechen, die aus der Arbeit Benedikt XVI. einen Nutzen ziehen könnten und es anschließend in der Pastoral und in der Theologie anwenden könnten. Die Initiative gehe unter der Leitung von Msgr. Barthélemy Adoukonou von den Schülern Joseph Ratzingers aus, der ein ähnliches Symposium im September vergangenen Jahres in Benin organisiert habe. Die großzügige Unterstützung der „Fondazione Ratzinger“ helfe dabei sehr.

Buckenmaier sagte, als Mitglied der katholischen Gemeinschaft für Integration habe er sechs Jahre in Tansania gelebt und der Lehrstuhl für Theologie des Volkes Gottes an der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom, dessen Direktor er sei, habe die gesamte Organisation des Symposiums übernehmen können.

Unter den Vortragenden seien zwei ehemalige Schüler von Joseph Ratzinger, P. Stephan Horn und P. Vincent Twomey, sowie Rev. Michael Maier, Professor für das Alte Testament an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, P. Idahosa Amadasu, Dozent an der „School of Faith“ der Erzdiözese von Benin City in Nigeria, sowie er selbst.

Buckenmaier sagte, Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. hinterlasse der Kirche und der Welt ein wichtiges theologisches Erbe. Sein Ziel und das der Organisatoren sei, eine Brücke zu bauen, die es künftigen Generationen von Theologen aller Kontinente ermögliche, weiterzugehen. Dabei würden ihm Benedikt XVI. und Papst Franziskus viel Mut machen.