Stundengebet auf Chinesisch: App für Smartphones

Wie neue Technologie das Beten fördert

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HONGKONG, 25.  November, 2011 (ZENIT.org). – Erst letzte Woche empfahl Papst Benedikt XVI., das Stundengebet auch für Laien zur Gewohnheit werden zu lassen. Jetzt können auch alle chinesisch-sprachigen Menschen ihr Smartphone benutzen, um diesen Rat zu befolgen.

UCANews berichtete über Pater Paul Leung Kai-kwong's „iBreviarium", eine Anwendung auf Chinesisch mit täglichen Messe-Lesungen, Gottesdiensten, Gebeten und Geschichten der Heiligen.

Die Anwendung kam im August für das iPhone auf den Markt und letzte Woche für Android.

Pater Leung, der 20 Jahre in Rom gearbeitet hat, bekam die Idee für sein app durch die italienische Version.

„Ein Priester erzählte mir, dass er es einfach nicht schaffte, jeden Tag das Brevier zu beten, da er zu beschäftigt war. Jetzt ist er glücklich, da das neue app es möglich macht zu beten, wann immer er ein ruhiges Plätzchen findet“, so Pater Leung zu UCANews.

Obwohl der Priester der Meinung ist, die Jugend verbringe zu viel Zeit mit ihren Smartphones, sei er doch dafür, dass die Kirche versuche, geistige Werte durch die Technologie zu vermitteln.

Das Stundengebet ist auch in englischsprachigen apps verfügbar.

[Übersetzung aus dem Italienischen von Cora Ebeling]