Südsudan: Staatspräsident Kiir wünscht sich aktives Engagement der Christen für den Frieden

Bitte an die Vollversammlung der Bischöfe

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JUBA, 8. September 2011 (ZENIT.org/Fidesdienst). -  Der Präsident des Südsudan, Salva Kiir Mayardit, hat die christlichen Religionsvertreter um mehr aktives Engagement zur Förderung des Aussöhnungsprozesses im Land gebeten. Dies teilte Erzbischof Paolino Lukudu Loro von Juba den Teilnehmern der Vollversammlung der Bischöfe des Sudan mit.

Staatspräsident Salva Kiir hatte sich am 5. September mit Bischof Lukudu und Erzbischof Daniel Deng Bul von der Episkopalkirche des Sudan zu Gesprächen getroffen. Das Staatsoberhaupt hatte die Religionsvertreter bei dieser Gelegenheit insbesondere zu ihrer Meinung im Hinblick auf die Verlegung der Hauptstadt des Südsudan vom Juba nach Ramiciel befragt.

Bischof Lukudu erklärte, er werde diese Frage auch zu den Tagesordnungspunkten der Vollversammlung hinzufügen und dann eine gemeinsame schriftliche Stellungnahme für den Staatspräsidenten formulieren. Am 2. September beschloss der Ministerrat des Südsudan die Verlegung der Hauptstadt des neuen Staates (offiziell unabhängig seit dem 9. Juli) von Juba nach Ramiciel (rund 250 Kilometer nordwestlich von Juba).