Syrien: Gemeinde in Aleppo in Sorge um das Schicksal der entführten Priester

Erzbischof Marayati: Wir warten noch auf Forderungen der Entführer

Rom, (ZENIT.org) | 1052 klicks

Über das Schicksal der beiden entführten Priester Michel Kayyal (armenisch- katholische Gemeinde) und Maher Mahfouz (griechisch- orthodoxe Gemeinde), die am 9. Februar von bewaffneten Rebellen auf dem Weg von Aleppo nach Damaskus verschleppt worden waren, ist nach dem Fidesdienst noch nichts bekannt geworden. Weder über die Absicht der Entführung noch zu deren genauer Herkunft gebe es bisher nähere Informationen.

 „Beide Priester“, so der armenisch katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, zum Fidesdienst, „waren mit einem öffentlichen Bus unterwegs, in dem sich zahlreiche Passagiere aufhielten. Sie waren auf dem Weg zum Haus der Salesianer von Don Bosco in Kafrun. Mit ihnen reiste auch der Salesianerpater Pater Chabrel. Rund dreißig Kilometer von Aleppo entfernt wurde der Bus von Rebellen angehalten, die die Dokumente der Passagiere kontrollierten und dann die beiden Priester zum Aussteigen aufforderten. Bevor sie sich entfernten, erklärten sie, man werde die Forderungen mitteilen. Doch bisher haben weder die Angehörigen noch wir eine entsprechende Information erhalten.“

Die Angehörigen der Priester und die ganze christliche Gemeinde in Aleppo machten sich zunehmend Sorgen um das Leben der beiden Entführten, heißt es.