Syrien: "Kirche in Not" gewährt weitere 410.000 Euro Nothilfe für Kriegsopfer und Flüchtlinge

Pater Dr. Andrzej Halemba befürchtet, dass die Lage in Syrien sich noch weiter verschlimmern wird

Wien, (KIN Ös) | 233 klicks

Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ gewährt weitere 280.000 Euro Nothilfe für Kriegsopfer in Syrien. Geholfen wird vor allem Flüchtlingen sowie notleidenden christlichen Familien in Homs, Aleppo und im „Tal der Christen“.  Zusätzlich wurden weitere 130.000 Euro für syrische Flüchtlinge im Libanon beschlossen.

Der Nahost-Referent von „Kirche in Not“, Pater Dr. Andrzej Halemba, befürchtet, dass die Lage in Syrien sich noch weiter verschlimmern und der Krieg an Grausamkeit zunehmen wird. „Das Leid der Menschen in Syrien, vor allem das der Christen, wird noch größer werden“, sagt er.  Es werde noch viel Hilfe benötigt.

Durch den Krieg haben ca. 140.000 Menschen das Leben verloren. Inzwischen sind mehr als 9 Millionen Syrer auf der Flucht, davon 2 Millionen im Ausland und 7 Millionen im Inland. Durch den Krieg sind mehrere Millionen Wohnungen zerstört wurden, ebenso wie Tausende Geschäfte und Unternehmen sowie Felder, die die Existenzgrundlage vieler Menschen waren.  Seit Beginn des Krieges im März 2011 hat „Kirche in Not“ in Syrien sowie für syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern Hilfen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro geleistet. Seit Januar 2014 sind insgesamt 634.000 Euro Nothilfe für Kriegsopfer und Flüchtlinge aus Syrien gewährt.

KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk. Das Werk leistet weltweit geistliche und materielle Hilfe für Christen, die wegen ihres Glaubens bedroht oder verfolgt werden.

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