Syrische Bischöfe fordern Freilassung aller entführten Christen

Vorsitzender der Versammlung katholischer Bischöfe sprach mit "Kirche in Not"

München, (KIN) | 228 klicks

Die Repräsentanten der katholischen Kirche in Syrien haben die Freilassung aller seit Kriegsbeginn entführten Christen im Land gefordert. Der Vorsitzende der Versammlung katholischer Bischöfe in Syrien, Patriarch Gregorios III. Laham, sagte gegenüber dem weltweiten katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“, dass die Rückkehr von zwölf entführten griechisch-orthodoxen syrischen Nonnen aus der Gefangenschaft Hoffnung wecke. „Wir hoffen, dass dieser wunderbaren Initiative, bei der Syrien, der Libanon und Katar zusammengearbeitet haben, weitere folgen“, sagte er im Anschluss an eine Bischofsversammlung im libanesischen Rabweh.

Das Oberhaupt der melkitisch-katholischen Kirche erinnerte daran, dass vor knapp elf Monaten zwei Bischöfe, nämlich der syrisch-orthodoxe Metropolit Mar Gregorios Yohanna Ibrahim und der griechisch-orthodoxe Erzbischof Boulos Yazigi, in der Nähe von Aleppo von Islamisten entführt worden seien und seitdem festgehalten würden. Außerdem seien auch Priester und sehr viele Laien gekidnappt worden.

Bei dem Treffen in Rabweh diskutierten die Bischöfe außerdem darüber, wie sie ihre karitativen Hilfen für Kriegsopfer verstärken könnten. Das Hilfswerk „Kirche in Not“ unterstützt die Kirche im Land bei ihrer Nothilfe und bittet um Spenden für Syrien. Online unter www.spendenhut.de