Syrischer Vizepräsident zu Besuch im Vatikan

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ROM, 5. September 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. empfing am Mittwochvormittag den Vizepräsidenten der Arabischen Republik Syrien, Farouk al-Scharaa, der eine Botschaft von Präsident Baschar al-Assad überbrachte und anschließend mit dem Sekretär des Staatssekretariats für die Beziehungen mit den Staaten, Erzbischof Dominique Mamberti, zusammentraf.



Im Mittelpunkt der Unterredungen standen nach Angaben des Heiligen Stuhls die Bemühungen Syriens, Hunderttausenden von irakischen Flüchtlingen Aufnahme zu gewähren, und die damit verbundenen Unterstützungsmaßnahmen seitens der internationalen Staatengemeinschaft. Darüber hinaus ging es um „die Lage und die Probleme“ der christlichen Minderheit in diesem muslimisch geprägten Land (rund 15 Prozent bei einer  Gesamtbevölkerung von 20 Millionen Menschen) sowie um „den entscheidenden Beitrag, den die Arabische Republik Syrien im Hinblick auf die Überwindung der schweren Krisen leisten kann, die viele Völker des Nahen Ostens plagen“.