„Tag des Lebens“ in Italien: Kinder feiern auf dem Petersplatz

„Das Leben ist Hoffnung; die Hoffnung sind die Kinder, und die Kinder sind ein Lächeln Gottes.“

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ROM, 1. Februar 2008 (ZENIT.org).- Die Generalsekretärin der italienischen „Bewegung für das Leben“ (MpV), Paola Mancini, ging im ZENIT-Gespräch auf das Fest ein, das für den kommenden Sonntag, 3. Februar, zum gemeinsamen Angelusgebet mit Papst Benedikt XVI. vorbereitet wird.



Mancini erklärte, es sei notwendig, dass der „Tag des Lebens“ in diesem Jahr zu einem besonderen Zeichen für die „absolute Verteidigung des Menschen und der Familie“ werde. Ihre Bewegung rechne mit zahlreichen Teilnehmern mit vielen Kindern am gemeinsamen Fest mit Benedikt XVI., dem großen „Verteidiger des absoluten Werts des Lebens“.

Das Fest zum „Tag des Lebens“ beginnt bereits am Samstag mit einer Gebetsvigil und einer Eucharistischen Anbetung in der römischen Basilika S. Maria in Trastevere. Religiöse Initiativen, Foren und Kundgebungen sind in allen italienischen Diözesen vorgesehen.

Mancini hofft, dass viele Kinder auf den Petersplatz kommen werden. Sie seien Symbol des Lebens und könnten alle daran erinnern, dass sie die Hoffnung und die Zukunft sind, „der schönste Ausdruck unseres Engagements“.

Die Generalsekretärin der Lebensschutz-Bewegung forderte alle Erzieher dazu auf, zuallererst mit dem Herzen auf die Jugend zu blicken, und erst dann mit dem Verstand. In diesem Zusammenhang verwies sie auf die Bedeutung des Briefes über den Erziehungsnotstand vom 21. Januar, den Papst Benedikt XVI. der Diözese Rom zukommen ließ.

Der Grund für den Aufruf, sich am kommenden Sonntag auf dem Petersplatz zu versammeln, liege in der Hervorhebung der Schönheit des Lebens und der Botschaft der Liebe und der Hoffnung, die auf diese Weise besonders deutlich zum Ausdruck kommen sollte: „Das Leben ist Hoffnung; die Hoffnung sind die Kinder, und die Kinder sind ein Lächeln Gottes.“

Mancini lancierte auch einen Appell an die Jugendlichen: Sie mögen die absoluten Werte des Lebens pflegen und so ihrer Dimension als Menschen gewahr werden, die nach Gottes Ebenbild geschaffen und dazu bestimmt seien, die höchste Aufgabe zu erfüllen: mit Gott gemeinsam die Wirklichkeit zu gestalten, die „Zivilisation der Liebe“.