Taiwan: Initiativen der päpstlichen Missionswerke interessieren auch Konfuzianer, Taoisten und Buddhisten

Gemeinsame Vorbereitung von Gebetswachen

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ROM, 18. April 2012 (ZENIT.org). - Im Kontext eines Wochenendes im Zeichen der Spiritualität und der Bildung für Missionsbeauftragte in den Pfarrgemeinden, das dieses Jahr im Januar in der Diözese Hsin Chu stattfand, stellte der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Taiwan, Pater Felice Chech, das Projekt einer „Via Lucis“ vor. Im Rahmen des Treffens sprach er zudem über die Identität der vier Gründer der Missionswerke, während der italienische Gastredner, ein Laienmissionar aus der italienischen Erzdiözese Gaeta, über die Rolle der Missionsbeauftragten in den Pfarreien sprach. „Das Wochenende war ein kostbarer Moment des Austausches über die verschiedenen Aspekte der Missionsarbeit in Pfarreien und Diözesen“, so P. Felice zum Fidesdienst, „und es war eine nützliche Gelegenheit zur Debatte über mögliche künftige Initiativen in diesem Bereich.“

Bei seinem Rückblick auf die Tätigkeit der Missionswerke während der ersten sechs Monate des Kirchenjahres 2011-2012 erinnerte P. Felice Chech an die Vorbereitung auf die Gebetswache im Missionsmonat Oktober, die dieses Jahr in allen sieben Diözesen Taiwans durchgeführt wurde. „An der Vorbereitung auf die Gebetswache“, so der Nationaldirektor, nahmen viele Missionsbeauftragte aus den Pfarreien, aber auch Angehörige anderer Religionen (Konfuzianer, Taoisten und Buddhisten) teil, die aus spirituellem Interesse und freundschaftlichen Beweggründen sich den von den Katholiken auf den Weg gebrachten Initiativen zugesellen.“

Im März fand das traditionelle Abendessen für die Kindermissionswerke statt, an dem 500 Gäste teilnahmen, bei denen es sich nur zum einem Drittel um Katholiken handelte, während die anderen Gäste aus der taoistischen, buddhistischen und konfuzianischen Gemeinschaft kamen und dabei die Initiative trotzdem von ganzem Herzen unterstützen.