Taiwan: Missionskongress in der Diözese Tai Nan zum Ende des 50jährigen Gründungsjubiläums

Beginn einer neuen Ära missionarischer Kreativität

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ROM, 20. Juli 2012 (ZENIT.org). - Mit einem Missions- und Pastoralkongress sind die Feiern zum 50jährigen Gründungsjubiläum der Diözese Tai Nan zu Ende gegangen. Es soll damit eine neue Ära der missionarischen Kreativität beginnen. Dem Fidesdienst zufolge standen die Themen: Bildung, Liturgie, Basisgemeinden, Familie und Kinder, ausländische Gläubige, Methoden der Mission, Sozialarbeit und wirtschaftliche Autonomie in den Pfarreien auf der Tagesordnung.

Die Gläubigen hätten bereits in den Wochen vor dem Kongress aktiv an der Vorbereitung teilgenommen. In seiner Ansprache habe Bischof Bosco Lin Chi Nan, der die Diözese seit 2004 leitet, über Situation und die Zukunftsperspektiven der Diözese berichtet und sich ein „weiteres Engagement der Familien zur Förderung des Glaubenswachstums“ gewünscht.

Die Diözese Tai Nan wurde am 21. März 1961 gegründet. Heute zählt die Diözese einen Bischof, 31 Diözesanpriester und 27 Ordenspriester, sechs Laienbrüder, 68 Ordensschwestern und zehn Katechisten und 9.108 Gläubige. Es gibt fünf Dekanate, 30 Pfarreien und zehn Missionsstationen. Die Diözese ist sehr aktiv im sozialen Bereich. In Trägerschaft der Diözese befindet sich eine Sprachschule mit 70 Schülern, eine Berufsschule mit 1.487 Schülern, drei Mittel- und Oberstufenschulen mit 6.693 Schülern, Grundschulen mit 940 Schülern, 19 Kindergärten mit 1.436 Kindern, 42 Waisenhäuser, drei Altersheime, sechs Zentren für Kinder mit einer Behinderung und sieben Internate. Außerdem verfügt die Diözese über ein Verlagshaus, das eine Wochenzeitschrift und elf Monatszeitschriften veröffentlicht.