Tebartz-van-Elst fühlt sich als Opfer schlechter Beratung

Interview bringt Klarheit

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 366 klicks

In einem Interview mit dem „Vatican-Magazin“ sagte Bischof Tebartz-van-Elst, er fühle sich als ein zu Unrecht Verfolgter und als ein Opfer schlechter Beratung. Die Zeitung hatte das Interview mit dem Bischof während seines Romaufenthaltes anlässlich des Gesprächs mit Papst Franziskus im Oktober geführt und es nun veröffentlicht.

Bischof Tebartz-van-Elst setze darauf, dass in der Diözese Limburg „auch unversöhnlich scheinende Positionen wieder zusammenfinden.“ Er trage nicht die Alleinschuld für den Kirchenskandal. Unter den Dokumenten stehe zwar allein seine Unterschrift, die Entscheidungen seien jedoch fast alle kollegial getroffen worden.

Zurzeit nimmt Tebartz-van-Elst eine von Papst Franziskus verordnete Auszeit in der Benediktinerabtei Metten in Niederbayern wahr, während neue Generalvikar Wolfgang Rösch die Amtsgeschäfte in Limburg weiterführt.