Theologenkommission nimmt das natürliche Sittengesetz in den Blick

Vollversammlung im Vatikan

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ROM, 1. Dezember 2008 (ZENIT.org).- Die Vollversammlung der Internationalen Theologenkommission nimmt heute, Montag, unter der Leitung ihres Sekretärs, Erzbischof Luis F. Ladaria, ihre Arbeiten auf.



Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung, mit der der fünfjährige Auftrag der Kommission endet, steht das natürliche Sittengesetz. Den Mitgliedern wird zur Approbierung das Projekt eines diesbezüglichen Dokuments vorgelegt werden, das den Titel trägt: „Auf der Suche nach einer universalen Ethik. Ein neuer Blick auf das natürliche Sittengesetz".

Anschließend wird intensiv über das Thema „Sinn und Methode der Theologie" nachgedacht werden. Zum Abschluss der Arbeiten werden die Kommissionsmitglieder von Papst Benedikt XVI. empfangen werden.

Die Aufgabe der 30-köpfigen Theologenkommission besteht darin, dem Heiligen Stuhl und insbesondere der Kongregation für die Glaubenslehre bei der Durchsicht besonders wichtiger Lehrfragen zu helfen. Die Kommissionsmitglieder vertreten unterschiedliche Schulen und Nationen, sind Meister ihres Faches und dem kirchlichen Lehramt verpflichtet. Sie werden auf Vorschlag des Präfekten der Glaubenskongregation und nach Rücksprache mit den Bischofskonferenzen vom Papst für jeweils fünf Jahre ernannt. Die Mindestens ein Mal pro Jahr kommen die Theologen zu einer Vollversammlung zusammen.