"Touch of the Light" prämiert beim "Fiuggi Family Festival"

Film aus Taiwan überzeugt auch Journalisten

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 298 klicks

Der Film „Touch of Light“ von Chang Jung-Chi triumphierte bei der sechsten Ausgabe des Fiuggi Family Festivals (21. bis 28. Juli). In dem Film wird die Geschichte des jungen Siang erzählt, der seine Heimat auf dem Land verlässt, um am Konservatorium in Taipei Pianoforte zu studieren. Siang ist blind und muss lernen, sich in der neuen Umgebung einzufinden, die sich für den Neuankömmling nicht immer als gastfreundlich erweisen soll. Die Gegenfigur zum sensiblen und ernsthaften Siang ist sein Zimmergenosse, extrovertiert und tendenziell oberflächlich, beschränkt er sich auf die Wahrnehmung der Oberfläche und dringt nicht, wie Siang, in die Tiefe vor. Die besondere Sensibilität des Protagonisten wird an der Freundschaft mit der jungen Ballerina Jie deutlich, die unter furchtbaren Selbstzweifeln leidet und deren Sensibilität ihr fast zum Hindernis wird. Siang und Jie helfen einander, ihren Weg zu finden, und schaffen es, vermeintlich unüberwindbare Hindernisse gemeinsam zu meistern. Der Film zeichnet den Traum von der Selbstverwirklichung mit oder gerade trotz der Grenzen, die jedem Menschen gegeben sind, auf einfühlsame Weise nach und erzählt von wahrer Freundschaft und Liebe.