Treffen der Bewegungen für das Leben und die Familie in Krakau

"Einer von uns" vom 14. bis 17. November

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 388 klicks

Vom 14. bis zum 17. November fand in Krakau ein internationales Treffen der Teilnehmer der Kampagne „Einer von uns“ und anderen Bewegungen statt, sich für den Schutz des Lebens und der Familie einsetzen.

Der Vorsitzende der Bewegung für das Leben, Carlo Casini, erklärte, dass die Kampagne „Einer von uns“ die Antwort auf die Forderung von Johannes Paul II. vom 8.September 1984 sei, das menschliche Leben ab der Empfängnis zu schützen.

In Italien konnte „Einer von uns“ 633.000 Stimmen sammeln. In der Tat seien es noch viel mehr Stimmen gewesen, so Casini, doch sei als Dokument bei vielen Unterzeichnenden nur der Führerschein angegeben worden, und deshalb hätten die Stimmen ihre Gültigkeit verloren. Nur mit dem Personal- oder Reiseausweis beglaubigte Unterschriften seien in die Zählung eingegangen. Ziel der Kampagne „Einer von uns“ sei es, der Zerstörung des Lebens ein Ende zu setzen. Es gebe eine moralische Pflicht, den Embryo als menschliches Wesen anzuerkennen.

Der europäische spanische Abgeordnete Jaime Mayor Oreja betonte die Bedeutung einer Kultur zugunsten des Lebens, um die Abtreibungswilligen vom Gegenteil zu überzeugen. Eine flächendeckende Zusammenarbeit sei notwendig.