Trierer Bischof Ackermann zieht erste positive Bilanz der Heilig-Rock-Wallfahrt

500.000 Menschen pilgerten zum Heiligen Gewand Christi

| 933 klicks

VATIKANSTADT, 11. Mai 2012 (ZENIT.org). - Der Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann, hat eine erste positive Bilanz der Heilig-Rock-Wallfahrt gezogen. Die Wallfahrt endet am 13. Mai zunächst mit einer Eucharistiefeier im Trierer Dom. Zum Abschluss wird dann um 18 Uhr im Trierer Dom die Vesper gefeiert. Der Schrein mit dem Heiligen Rock wird im weiteren Verlauf des Abends verhüllt. Die genaue Uhrzeit wird erst am Abend selbst festgelegt werden. Die kurze Feier wird eine Viertelstunde vor ihrem Beginn mit dem vollen Geläut der Domglocken angekündigt.

Nach dem Bericht des Bistums Trier kamen seit dem 13. April über 500.000 Menschen in die Stadt an der Mosel. Bei der Vorgänger-Wallfahrt im Jahr 1996, die mit 28 Tagen drei Tage kürzer war, seien es knapp 700.000 gewesen. Die diesjährige Heilig-Rock-Wallfahrt unter dem Leitwort „Und führe zusammen, was getrennt ist" fand 500 Jahre nach dem ersten Pilgertreffen statt und war die erste in diesem Jahrhundert. In den 500 Jahren gab es insgesamt 20 Wallfahrten. Wann die nächste Wallfahrt dieser Art stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Bischof Ackermann bezeichnete nach dem Kölner „Domradio“ das Großereignis in seiner Diözese als eine „vierwöchige Festzeit und ein Glaubensereignis“. Man habe gespürt, dass die Heilig-Rock-Wallfahrt ein Bekenntnis zu Jesus und eine wirkliche Christuswallfahrt sein wolle.

Das Leitwort „Und führe zusammen, was getrennt ist“ habe sich auf verschiedene Weise bewahrheitet. Die Wallfahrt habe eine Vielfalt von christlichen Konfessionen versammelt und auch die unterschiedlichen Strömungen in der katholischen Kirche vereint. Zudem sei es eine Wallfahrt aller Generationen gewesen und habe verschiedene Nationen und Kulturen zusammengeführt. Die Welt sei anwesend gewesen.