Über eine halbe Million Glaubenshilfen verteilt

Glaubensdurst zum Jahr des Glaubens

| 717 klicks

MÜNCHEN, 30. Oktober 2012 (ZENIT.org/KIN). ‑ Eine gewaltige Nachfrage nach Glaubensthemen meldet das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ zwei Wochen nach Beginn des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen „Jahr des Glaubens“. Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert sagte heute in München: „Die Menschen reißen uns unsere Glaubenshilfen geradezu aus den Händen – der geistliche Hunger ist enorm.“ Über 300.000 Exemplare der katechetischen Faltblatt-Reihe „Glaubens-Kompass“ sowie etwa 310.000 Stück der „Glaubenskarte“ mit den wichtigsten Grundlagen des katholischen Glaubens im Scheckkartenformat habe „Kirche in Not“ bis heute verteilt.

„Es ist schön zu sehen, dass die Menschen jenseits der ständig in den Medien präsenten kirchlichen Reizthemen durchaus großes Interesse am Glauben haben“, sagte Fenbert. „Vielleicht sollten wir uns als Kirche stärker auf diese Grundlagen besinnen, anstatt zu viel Energie in kirchenpolitische Grabenkämpfe zu stecken.“

Die Faltblatt-Reihe „Glaubens-Kompass“ im Format DIN A6 wurde von einer ähnlichen Reihe des französischen Büros von „Kirche in Not“ inspiriert und für Deutschland neu entwickelt, um verloren gegangenes Glaubenswissen aufzufrischen. Über 30 verschiedene Faltblätter informieren inzwischen über Grundlagen des katholischen Glaubens wie die Eucharistie, die Beichte oder das Priestertum.

Die „Glaubenskarte“ gibt darüber hinaus eine klare Antwort auf die Frage, wie viel katholischer Glaube auf eine Scheckkarte passt. Auf dem kleinen Stück Plastik abgedruckt sind das Glaubensbekenntnis, die sieben Sakramente, die göttlichen Tugenden, die Kardinaltugenden, die sieben Gaben des Heiligen Geistes, der Ablauf der heiligen Messe, die evangelischen Räte, die letzten Dinge, das Doppelgebot der Liebe, die Zehn Gebote, die fünf kirchlichen Gebote, die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit, die Hauptsünden und sogar der christliche Sinn des Lebens.