Überarbeiteter Internetauftritt der Internationalen Theologenkommission

Homepage des Vatikans

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VATIKANSTADT, 20. Juni 2012 (ZENIT.org). - Einer eigenen Bekanntgabe zufolge hat die Internationale Theologische Kommission eine Überarbeitung ihrer Internetseite auf der Homepage des Vatikans vorgenommen.

Gemeinsam mit den anderen mit der Kongregation für die Glaubenslehre verlinkten Seiten ist wird die Internationalen Theologischen Kommission nun unter www.vatican.va aufgeführt.

Laut der Stellungnahme wurde die Kommission wurde im Jahre 1969 mit dem Ziel eingerichtet, dem Heiligen Stuhl und vor allem der Kongregation für die Glaubenslehre bei der Beleuchtung wichtiger und für die Gegenwart relevanter Fragen der Lehre zu unterstützen. In der Stellungnahme liest man dazu folgendes im Wotlaut: „Die Mitglieder dieses Gremiums sind aus verschiedenen Schulen und Nationen stammende Theologen, die sich durch herausragendes Wissen und eine besondere Treue zum Kirchlichen Lehramt auszeichnen. Dieses bis zu 30 Personen zählende Gremium wird nach Beratungsgesprächen mit den Bischofskonferenzen vom jeweils als Präfekt der Kongregation wirkenden Kardinal vorgeschlagen und vom Heiligen Vater für eine 5-jährige Amtsperiode bestellt. Die gegenwärtige Amtszeit von 5 Jahren begann im Jahr 2009 und wird 2013 enden.“

Im Laufe der Geschichte der Kommission wurden 25 Dokumente mit der Zustimmung ihres Präsidenten publiziert. Diese sind nun auf der Homepage des Vatikans nachzulesen und normalerweise in sieben Sprachen vorhanden. Mit der Ausweitung der verfügbaren Sprachen wird sich die Sammlung vergrößern.

Die Seite enthält ebenso eine Liste der wichtigsten Ausgaben der Dokumentensammlungen in verschiedenen Sprachen sowie einen Link zu den Ansprachen des Papstes an die Mitglieder der Kommission („Papstansprachen“).

Über den Link „Dokumentation“ sind schließlich die verschiedenen Beiträge zur Tätigkeit und den Veröffentlichungen der Kommission konsultierbar, insbesondere Kommentare und Texte zum Verständnis der Dokumente. 

Die Stellungnahme endete mit folgendem Satz: „Die Kommission hat die lebendige Hoffnung, dass die überarbeitete Internetseite für Interessierte zu einem der Einsichtnahme in Dokumente dienlichen und sie anregenden Instrument werde. Dies gilt vor allem für Bischöfe, Theologen, Priester und Personen des geweihten Lebens; ebenso aber auch für Studenten und andere Gläubige aus aller Welt; selbst dort wo es schwierig ist, Zugriff auf die Publikationen [der Kommission] zu erhalten.

[Übersetzung des italienischen Originals von Sarah Fleissner]