Unerwartet großes Medieninteresse für Papst Benedikt: 3.200 Journalisten berichten aus Brasilien

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SAO PAULO, 10. Mai 2007 (ZENIT.org).- Der weltweite Medienrummel um die Brasilienreise von Papst Benedikt XVI. hat die Erwartungen der Veranstalter des Besuchs weit übertroffen.



Ursprünglich war damit gerechnet worden, dass die sechste internationale Apostolische Reise des Heiligen Vaters von 2.000 Journalisten begleitet würde. Dem brasilianischen Außenministerium zufolge wurden aber 3.200 Berichterstatter für diesen Anlass akkreditiert.

Silvonei José Protz, Leiter der portugiesischen Abteilung von „Radio Vatikan“, erklärte gegenüber ZENIT: „Das ist der erste Besuch von Papst Benedikt XVI. in Lateinamerika, wo die Hälfte aller Katholiken zu Hause sind. Das große Medieninteresse ist daher als Anerkennung der Bedeutung Lateinamerikas zu werten.

Ferner fliegt der Papst nach Brasilien, dem weltweit größten katholischen Land, und wird sich während der fünften Generalversammlung der lateinamerikanischen Bischöfe an ganz Lateinamerika wenden, was von größter Wichtigkeit ist.“

Protz hob hervor, dass die großen Probleme Lateinamerikas – „die Armut, neue religiöse Bewegungen und Sekten sowie der Schutz des Lebens, der Familie und der Jugend“ – die Probleme der Kirche in allen Teilen der Welt widerspiegelten. Deshalb bekräftigte er: „Alles, was der Heilige Vater sagt, wird nicht nur uns dienen, sondern der ganzen Welt.“