Ungarn: Ökumenische Weihnachtsbotschaft betont Solidarität Christi

Daher bringt für uns Weihnachten die Hoffnungsbotschaft: Gott ist mit uns. Er verlässt uns nicht.

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Budapest, 23. Dezember 2009 (ZENIT.org).- Zum Festtag der Geburt Jesu Christi veröffentlichten die Oberhirten der christlichen Kirchen in Ungarn, Dr. Péter Kardinal Erdő, Vorsitzender der ungarischen und europäischen katholischen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gusztáv Bölcskei, Vorsitzender der reformierten Kirche in Ungarn, und Bischof János Ittzés, Vorsitzender der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ungarn und Leiter der Lutherischen Landeskirche eine gemeinsame Weihnachtsbotschaft, die ZENIT veröffentlicht.

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„Am Festtag der Geburt Christi danken wir dem allmächtigen Gott, weil er im Geheimnis der Menschwerdung Jesu sich mit der Menschheit vollkommen solidarisiert. Er hat all unsere Schwachheit auf sich genommen, um uns zu erlösen, um uns die Herrlichkeit Gottes aufleuchten zu lassen und dem Menschen den wahren Frieden zu schenken. Daher bringt für uns Weihnachten die Hoffnungsbotschaft: Gott ist mit uns. Er verlässt uns nicht. Wir können uns immer und in jeder Situation an ihn wenden, denn er hat ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Freuden.

Christus steht im Mittelpunkt der Weihnachtsfeier. Er ging nicht ohne Mitgefühl an den Situationen von Not und Elend vorbei. Seine Hilfeleistung und sein Beispiel können für uns zur Kraftquelle werden. Denken wir an ihn, wenn wir einander beschenken, wenn wir uns liebevoll unserer Familie, vor allem den Kindern, den älteren und kranken Menschen zuwenden, und wenn wir unsere Liebe auch auf jene ausweiten, die am meisten unserer Unterstützung bedürfen, und ein gutes Wort für jene haben, mit denen wir schon länger nicht mehr gesprochen haben.

Bewahren wir aber den Frieden und die Freude des Weihnachtsfestes auch dann noch, wenn das Fest schon vorbei ist. Bitten wir Gott um seinen Segen für dieses Weihnachtsfest und das neue Jahr für all unsere Mitchristen und unser ganzes Volk.

[Übersetzung des ungarischen Originals durch Susanne Czupy]