"Uns verbindet mehr, als uns trennt"

Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zum neuen Dokument "Vom Konflikt zur Gemeinschaft"

Rom - Bonn, (ZENIT.orgDBK PM) | 431 klicks

Zum neuen Dokument „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ der „Internationalen Lutherisch/Römisch-katholischen Kommission für die Einheit“ erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch:

„Heute veröffentlicht die ‚Internationale Lutherisch/Römisch-katholische Kommission für die Einheit‘ ihr neues Dokument zum Reformationsgedenken. Die Kommission ist vom Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen (Vatikan) und dem Lutherischen Weltbund (Genf) eingesetzt.

Ich freue mich auf diesen Text. Sicher enthält er Impulse, die uns auch in Deutschland in der Ökumene weiterbringen können. Wir werden das Dokument aufmerksam lesen und auch im Gespräch mit unseren evangelischen Partnern überlegen, welche konkreten Schritte sich daraus in unserem weiteren Zugehen auf das Reformationsgedenken 2017 ergeben. 

Der Titel des Dokumentes ‚Vom Konflikt zur Gemeinschaft‘ weckt große Erwartungen. Durch die Taufe sind wir schon jetzt in der Gemeinschaft des Leibes Christi verbunden. Der ökumenische Dialog hat gezeigt: Uns verbindet mehr, als uns trennt. Gleichzeitig steht die volle Gemeinschaft in der sichtbaren Kirche als Ziel unseres ökumenischen Bemühens noch aus. Auf dieses Ziel hin wollen wir weiter arbeiten. Dazu hat sich die katholische Kirche mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, dessen 50-jähriges Jubiläum wir in diesen Jahren begehen, verpflichtet. Und dafür stehe ich als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.“