US-Farm Bill und die Situation der Armen

Aufruf der amerikanischen Bischöfe für gerechte Rahmenbedingungen mit Vorangstellung für hungernde Menschen

Washington, (ZENIT.org) | 415 klicks

Die Führungskräfte der fünf nationalen katholischen Organisationen, unter anderem zwei Vorsitzende von Ausschüssen der US-amerikanischen Bischofskonferenz, forderten das US-Repräsentantenhaus eindringlich zur Unterstützung der Farm Bill auf, die „für arme und hungernde Menschen im In- und Ausland sorgt, Lebensmittelanbauern effektive Hilfe leistet, faire Bedingungen für Bauern- und Viehzüchterfamilien gewährleistet und sich der Förderung der Landschaftspflege annimmt.“

Der Appell ging aus einem am 17. Juni 2013 veröffentlichten und vom Vorsitzenden des Ausschusses für Gerechtigkeit im Inland und menschliche Entwicklung der US-amerikanischen Bischofskonferenz Bischof Stephen Blaire von Stockton, Kalifornien, und dem Vorsitzenden des Ausschusses für internationale Gerechtigkeit und Frieden Bischof Richard Pates von Des Moines, Iowa, unterzeichneten Schreiben hervor.

Zu den weiteren Unterstützern zählten Pater Larry Snyder, Präsident der „Catholic Charities USA“ (Katholische Wohltätigkeitsorganisationen der USA), Carolyn Woo, Präsidentin der „Catholic Relief Services“ (Caritas in den USA), James Ennis, Geschäftsführer der „National Catholic Rural Life Conference“ (Nationale katholische Konferenz über das ländliche Leben) sowie Sheila K. Gilbert, Präsidentin des „National Council of the Society of St. Vincent de Paul“ (Nationaler Rat der Gesellschaft von St. Vinzenz von Paul).

Während der Vorbereitungen des Repräsentantenhauses auf die in dieser Woche stattfindende Abstimmung der Farm Bill von 2013 baten Führungskräfte die Gesetzgebung darum, arme und hungernde Menschen im In- und Ausland, sowie die Erhaltung und Entwicklung des ländlichen Bereiches an die oberste Stelle ihrer Prioritätenliste zu setzen. Dazu ist im Schreiben folgendes zu lesen: „Dies ist eine wichtige Zeit für die Schaffung gerechterer Rahmenbedingungen und die Reihung armer und hungernder Menschen an die erste Stelle, die Unterstützung kleiner und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe, die Förderung einer nachhaltigen Landschaftspflege und Hilfe für schwacher Landwirte und ländliche Gemeinden sowohl im Inland als auch in Entwicklungsländern.“

Die ungekürzte Version des Briefes ist unter folgendem Link abrufbar: 
www.usccb.org/issues-and-action/human-life-and-dignity/agriculture-nutrition-rural-issues/upload/letter-to-house-on-farm-bill-2013-06-17.pdf