US-Kirche unterstützt 121 Projekte in Lateinamerika mit 5,2 Millionen Dollar

3,3 Millionen fließen in die Fortsetzung des Wiederaufbaus in Haiti nach dem Erdbeben

| 630 klicks

WASHINGTON, D.C., 21. Juni 2012 (ZENIT.org).- Der Unterausschuss der US-amerikanischen Bischöfe für die Kirche in Lateinamerika gab heute die Genehmigung von mehr als 5,2 Millionen an Zuschussfinanzierung für 121 Projekte bekannt, die dem pastoralen Wirken und dem Wiederaufbau der katholischen Kirche in 20 Ländern Lateinamerikas zu Gute kommen werden.

Ebenso wurden  3,3 Millionen für die Fortsetzung der Hilfe beim Wiederaufbau der Kirche in Haiti nach dem Erdbeben im Jahr 2010 genehmigt. Die Fördermittel werden vor allem für zwei Projekte des Wiederaufbaus verwendet: Für den Bau eines Mehrzweckgebäudes in der Diözese Jacmel und die Strukturverstärkung der Konkathedrale von Miragoane.  Erzbischof Thomas G. Wenski, ein Mitglied des Unterausschusses und Vorsitzender der Beratergruppe Haiti der US-amerikanischen Bischofskonferenz, beschrieb das zweite Projekt folgendermaßen: „Die Verstärkung der Basisisolierung der Konkathedrale von Miragoane wird in Haiti als höchst innovative Technologie gelobt. Sie wird bei zukünftigen Erdbeben zur Vermeidung von Todesfällen beitragen und außerdem die Erhaltung dieser historischen Kathedrale ermöglichen. Wir ernten nun die konkreten Früchte unseres Einsatzes für den Wiederaufbau der Kirche in Haiti.“

Die Förderungen zur Unterstützung der Ausbildung von Menschen des Ordenslebens, von Seminaristen und Klerikern betrugen insgesamt nahezu $ 650.000. Dies entspricht etwa 33,4 Prozent der genehmigten Geldmittel für pastorale Arbeit. Die Zuschüsse werden in die Ausbildung zu kirchlichen Diensten von mehr als 1.100 Männern und Frauen fließen.