US-Parlament zur Verteidigung der Gewissensfreiheit aufgefordert

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WASHINGTON D.C., 7. September 2004 (ZENIT.org) – Drei katholische Würdenträger forderten die Kongressabgeordneten auf, die Gewissensfreiheit zu bewahren. Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen müssten vor Diskriminierung durch Bundesbehörden geschützt bleiben, wenn sie es ablehnten, Abtreibungen vorzunehmen.


Der Aufruf wurde am letzten Freitag in einem gemeinsamen Schreiben an Mitglieder des US-Repräsentantenhauses übergeben.
Der Brief war von Monsignore William Fay, dem Generalsekretär der US-Bischofskonferenz, Pater Michael Place, dem Präsidenten der Gesundheitsvereinigung Catholic Health Association und Dr. John Lane, Präsident der Ärztevereinigung Catholic Medical Association, unterzeichnet worden.
Als Beispiele für die Gefährdung der Gewissensfreiheit führten die Unterzeichner Krankenhäuser in Alaska, New Jersey und New Mexiko an, die man wegen ihres Lebensschutzes diskriminiert hatte.
„Wir hoffen, Sie stimmen mit uns dem zu, was ein Vorstandsmitglied des Krankenhauses in Alaska zum Ausdruck gebracht hat: ‚Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen haben das Recht, sich dazu zu entscheiden, beim Töten von Leben nicht mitzuwirken.’“
Der Brief erklärte, bei der Gesetzgebung für die finanzielle Förderung der Abtreibung im Steuerjahr 2005 sei die Gefahr gegeben, dass die Zusatzklausel zur Gewissensfreiheit gestrichen werde. „Wir fordern Sie auf, sich jeglicher Bemühung, diese Klausel zu streichen, entgegenzustellen.“