US-Präsident Bush begegnet in Rom Vertretern der Gemeinschaft Sant'Egidio

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ROM, 8. Juni 2007 (ZENIT.org).- Der US-amerikanische Staatspräsident George Bush wird während seines Aufenthalts in Rom mit Vertretern der Gemeinschaft Sant’Egidio zusammentreffen.



Wie Francis Rooney, der Botschafter der Vereinigten Staaten beim Heiligen Stuhl, gegenüber ZENIT erklärte, sei dieses Treffen sehr wichtig, weil damit „die Bedeutung der religiösen Hilfsorganisationen hervorgehoben werden soll“. Projekte wie etwa Dream („Traum“) von Sant’Egidio, das der HIV/AIDS-Bekämpfung dient, seien beispielgebend.

Der Einsatz der katholischen Einrichtungen zur Eindämmung der genannten Immunschwäche sei für den US-Präsidenten „von größter Wichtigkeit“. Er setze sich mit dem Notprogramm „AIDS Relief“ ebenfalls engagiert für die Bekämpfung dieser Krankheit ein.

Das Projekt „Dream“ der Gemeinschaft Sant’Egidio stellt durch die Reorganisation der afrikanischen Gesundheitssysteme, die Wiederaufnahme und Erweiterung der Gesundheitserziehung und die Propagierung gesundheitsfördernder Maßnahmen einen umfassenden Ansatz zur Bekämpfung von AIDS in Afrika dar. Ein Teil dieses Projekts ist die kostenlose Behandlung aller Patienten mit den besten gegenwärtig existierenden Therapien.

Das Projekt begann 2002 und hat sich inzwischen auch in Mosambik, Malawi, Tansania, Kenia, Guinea, Guinea-Bissau, Nigeria, Angola und im Kongo bewährt.

Die Gemeinschaft Sant'Egidio wurde 1968 in Rom gegründet und ist eine kirchliche Bewegung zur Förderung von Frieden und Werken der Nächstenliebe. Die Laienbewegung umfasst heute rund 50.000 Mitglieder in 70 Ländern.