USA: Anglo-Lutheraner kehren zur vollen Einheit mit Rom zurück

Folge von „Anglicanorum coetibus“

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KANSAS CITY, Freitag, 15. Juli 2011 (ZENIT.org). – Nach zahlreichen Anglikanern ist jetzt auch die „Anglo-Lutheran Catholic Church“ (ALCC)  zur Einheit mit Rom zurückgekehrt, wie deren höchste Autorität, Erzbischof Iri Allen Gladfelter von Kansas City in Missouri offiziell bekannt gab.

Die ALCC verfügt über fünf Erzdiözesen in den USA, eine Erzdiözese in Afrika und zwei nicht-territoriale Erzbistümer, eines für die schwarzafrikanischen Einwanderer in den USA, das andere für vietnamesische Einwanderer. Sie verfügt über weitere Niederlassungen in Kanada, Deutschland, im Sudan, in Uganda und Kenia.

Bereits 2009 hatte die ALCC bei Kardinal Kasper, dem damaligen Vorsitzenden des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, um Aufnahme in die katholische Kirche ersucht.

Nach der Einrichtung des nordamerikanischen Personalordinariats für die konvertierten Anglikaner wurde die ALCC von Kardinal Donald William Wuerl, dem Verantwortlichen für die Umsetzung von „Anglicanorum coetibus“, dazu eingeladen, diesem Ordinariat beizutreten, ein Angebot, das diese gerne annahm.

Deren Metropolit Gladfelter berief sich bei der Begründung dieses Schrittes besonders auf den zur katholischen Kirche konvertierten seligen Henry Kardinal Newman.