USA: Bischöfe rufen zu Spenden für Afrika auf

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WASHINGTON, 24. APRIL 2007 (ZENIT.org).- Die US-Bischofskonferenz hat die Diözesen ihres Landes neuerlich zu konkreter Unterstützung der wachsenden Kirche in Afrika ermutigt.



Als die Hirten im Jahr 2005 das erste Mal dazu aufgerufen hatten, dem afrikanischen Kontinent zur Hilfe zu kommen, gingen an das Ad-hoc-Komitee für die Kirche in Afrika Spenden in Höhe von 822.000 US-Dollar ein, die aus nahezu 60 Diözesen stammten. Im darauf folgenden Jahr fielen die finanziellen Beiträge um 110 Prozent höher aus und betrugen 1.727.000 Dollar. 97 Bistümer hatten sich damals der Initiative der US-Bischofskonferenz angeschlossen.

Die Zahl der Katholiken in Afrika ist nach einem Bericht der US-Bischofskonferenz in den letzten 25 Jahren von 55 Millionen auf 144 Millionen gestiegen. Im gleichen Zeitraum erfuhr auch die Anzahl der Priester einen Anstieg von 73 Prozent. Bedauerlicherweise erstrecke sich die Armut auf dem afrikanischen Kontinent jedoch immer noch über weite Gebiete. Mehr als 70 Prozent der afrikanischen Bevölkerung lebten heute von weniger als zwei Dollar pro Tag.

Bischof John Ricard der Diözese Pensacola-Tallahassee, Vorsitzender des Ad-hoc- Komitees, erklärte, die materielle Not der so lebendigen Kirche in Afrika erfordere von der Weltkirche eine „großherzige Antwort in Solidarität und Liebe“. Man müsse der wachsenden und gedeihenden katholischen Gemeinschaft in Afrika helfen, „ihr enormes Potential auszuschöpfen“.