USA: Zu Ostern werden über 150.000 Menschen katholisch

Auch Box-Olympiasieger David Reed

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WASHINGTON, 21. März 2005 (ZENIT.org).- Am kommenden Ostersonntag werden mehr als150.000 US-Amerikaner das Sakrament der Taufe empfangen und zu Gliedern des mystischen Leibes Christi werden, der die Kirche ist. Das haben die Bischöfe der Vereinigten Staaten vor kurzem bekannt gegeben.



Die aktuellen Zahlen, die im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg ausweisen, beruhen auf einer Anfang März durchgeführten Statistik der Evangelisierungskommission der US-Bischofskonferenz. Ausgewertet werden darin die Ergebnisse aus 87% der Diözesen in den Vereinigten Staaten.

Die Verhältnisse, aus denen jene Menschen stammen, die die Taufe empfangen oder durch die Firmung in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche eintreten werden, sind sehr unterschiedlich. Junge, allein stehende Personen wie etwa ein 19-jähriger junger Mann aus Mississippi sind genauso dabei wie ganze Familien oder ein Mann, der schon über 20 Jahre regelmäßig die Heilige Messe besucht hat.

David Reed, US-Box-Olympiasieger von 1996, wird in Michigan katholisch. Noch ist der als Baptist aufgewachsene Sportler Muslim.

"Die Lebensgeschichten der Menschen sind es, die das Herz berühren", sagte Pater John Hurley von der Gesellschaft der Missionspriester vom heiligen Apostel Paulus (Paulisten) und Leiter der Evangelisierungskommission. "Der Initiations-Ritus während der Eucharistiefeier in der Osternacht ist für alle in der Kirche eine Inspiration."