Uta von Uttenweiler (8. Jahrhundert)

Wohltäterin und Selige

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 233 klicks

Über Leben und Herkunft von Uta ist wenig bekannt. Einigkeit herrscht über die Vielzahl ihrer Wohltaten, die sie in Uttenweiler verrichtete. Utas besondere Liebe und Fürsorge galt kranken und bedürftigen Kindern. Während die einen ihr eine adelige Herkunft zuschreiben, berichten andere, Uta sei eine Dienstmagd gewesen. Der Legende nach soll die Ehefrau Bertholds von Stein, der in Uttenweiler ansässig war, die Selige um Hilfe angerufen haben, als ihr Kind in einen Weiher gefallen war. Ihr Mann Berthold stiftete daraufhin 1449 ein Augustinerkloster. Auch war Uta eine Kapelle geweiht, die 1620 nachgewiesen ist. 1875 wurde auf dem Dautenberg bei Uttenweiler eine neue Kapelle zu Ehren Utas erbaut, die 1950 wieder neu errichtet wurde.

Das Grab der seligen Uta, das sich in der Kirche St. Simon und Judas befand, war das Ziel vieler Wallfahrer, die die Selige für die Gesundheit ihrer Kinder anriefen. Außerdem fand regelmäßig eine Wallfahrt statt, die aber unter Kaiser Joseph II. untersagt wurde.