V. Asiatisches Jugendtreffen wird in Manila stattfinden

Zentrales Thema: die Liebe zur Eucharistie und zum Wort Gottes

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MANILA, Philippinen, 11. Februar 2009 (Zenit.org).- Das V. Asiatische Jugendtreffen wird vom 20. bis 27. November 2009 auf den Philippinen abgehalten. Die Veranstaltung wird von der Philippinischen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der asiatischen Bischofskonferenzen (FABC) organisiert.

Zentraler Focus der angebotenen Reflexion und des geschwisterlichen Zusammenseins der Jugendlichen Asiens in Manila soll die Eucharistie werden. Daneben werden der interkulturelle und interreligiöse Dialog, Gebete, Musik und Gesang Teil der Veranstaltung sein.

1995 kam es beim Weltjugendtag in Manila zur größten Menschenansammlung aller Zeiten: 4 Millionen junge Menschen jubelten Papst Johannes Paul II. zu, der an die Mitmenschlichkeit erinnerte: „Seid ihr fähig, euch selber, eure Zeit, eure Kräfte und euer Talent zum Wohl der anderen hinzuschenken? Seid ihr zur Liebe fähig? Wenn ihr es seid, können sich Kirche und Gesellschaft große Dinge von einem jeden von euch erwarten.“

Die Bischöfe Asiens werden bei ihrer jährlichen Zusammenkunft, die diesmal ebenfalls in Manila stattfindet, über „Die Eucharistie in Asien“ nachdenken. Sie erhoffen sich, dass das Jugendtreffen „den Glauben der asiatischen Jugend und ihre Liebe zum Wort Gottes und zur Eucharistie zu erneuern vermag". Es sei wichtig, dass die asiatischen Jugendlichen lernten, diese Wirklichkeiten in ihren Alltag zu integrieren.

Das letzte Asiatische Jugendtreffen fand vom 28. Juli bis zum 5. August 2006 in Hongkong statt. In der sieben Millionen Einwohner großen Stadt vertieften die jungen Menschen das Thema „Jugend – die Hoffnung der asiatischen Familien“. Die asiatischen Jugendtreffen waren 1999 von der Jugendabteilung der asiatischen Bischofskonferenzen ins Leben gerufen worden.

Das dritte „Asian Youth Meeting“ fand vom 9. bis 16. August 2003 in Bangalore (Karnataka, Südindien) statt. Es stand unter dem Motto: „Die Jugendlichen Asiens für den Frieden“. Insgesamt nahmen damals rund 10.000 junge Menschen aus Pakistan, Bangladesch, Nepal, Sri Lanka, Laos, Kambodscha, der Mongolei, Korea, Japan, Macao, Malaysia, Indonesien, den Philippinen und aus den verschiedenen indischen Diözesen teil.