Valentinstag auf dem Petersplatz

Papst Franziskus empfängt Verliebte und Verlobte in Audienz

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 342 klicks

Am kommenden Freitag, dem 14. Februar, werden auf dem Petersplatz etwa 20.000 verliebte Paare erwartet, die an einer speziell für sie veranstalteten Audienz teilnehmen werden. Die Initiative ging vom Päpstlichen Rat für die Familie aus. In einer Mitteilung der Kongregation heißt es, die Paare seien aus 28 Ländern der Welt zu dieser Audienz angereist; die meisten hätten die Absicht, in den nächsten Monaten zu heiraten. Der Präsident des Rates, Msgr. Vincenzo Paglia sagte:

„Der absolut unvorhersehbare zahlenmäßige Erfolg der Initiative, die vor drei Wochen das Licht erblickte, zeigt, dass es Jugendliche gibt, die gegen den Strom schwimmen und die den Wunsch haben, dass ihre Liebe für immer andauert und von Gott gesegnet wird, auch wenn die Welt, in der sie leben, denkt, dass Bindungen nicht unendlich sind und es gut ist, wenn jeder nur an sich selber denkt.“

Die Audienz wird um 11.00 Uhr beginnen. In der ersten Stunde werden sich die Paare auf die Begegnung mit Papst Franziskus vorbereiten, indem sie die Stationen ihrer Liebesgeschichte in Form von Erzählungen, Gesängen und Liebesgedichten zum Ausdruck bringen. Gegen 12.00 Uhr wird Papst Franziskus auf den Petersplatz kommen und mit drei Paaren sprechen. Die Fragen der Paare an den Papst werden sich auf die Schwierigkeiten bei einer definitiven Entscheidung beziehen, die Eigenschaften einer christlichen Familie sowie die Auswahl des Stils bei den Feierlichkeiten. Die Audienz wird mit einem gemeinsamen Gebet enden, das speziell für diesen Anlass geschrieben wurde, und mit dem Segen des Papstes. Abschließend werden alle Paare ein besonderes Geschenk für ihre Hochzeitsfeier erhalten.

Msgr. Paglia sagte: „Heute wird die Entscheidung zu heiraten oft in Erwartung einer Lösung aller Probleme auf später verschoben. Tatsächlich heiratet man aber, um gemeinsam eine Zukunft aufzubauen, gemeinsam Probleme zu bewältigen, gemeinsam ein Zuhause für sich und die Kinder zu schaffen. Die öffentlichen Stellen müssten natürlich sehr viel aufmerksamer mit der Unterstützung eines jungen Paares, das heiraten will, umgehen, mit einer aufmerksamen Familien- und Arbeitspolitik, da die durch die Jugend aufgebaute Familie einen unvergleichbaren Reichtum für die Gesellschaft bedeutet.“