Vatikan fordert leichteren Zugang zu Asyl

Vatikandiplomat bei UNO in Genf

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 163 klicks

Bei einer Sitzung des UN-Flüchtlingsrats bei der UNO in  Genf forderte der Erzbischof und Vatikandiplomat Silvano Maria Tomasi in der letzten Woche flexiblere Grenzgesetzgebungen, um den Zugang zum Asyl zu erleichtern, so ein Redemanuskript, das am Wochenende veröffentlicht wurde. Er sagte, Flüchtlinge und Migranten seien Subjekte mit Rechten und Pflichten wie alle Menschen und nicht nur Objekte der Fürsorge.

Tomasi unterstrich, dass es besonders in Europa wichtig sei, die Erstaufnahmeländer nicht mit den Problemen allein zu lassen. Seit dem Zweiten Weltkrieg sei der Höchststand der Flüchtlingszahlen erreicht, derzeit seien über 50 Millionen Menschen aus Kriegsgebieten auf der Flucht.