Vatikan: Latein dient dem Aufbau und der Identität Europas

Zweitägiger Kongress zur Bedeutung der lateinischen Sprache

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ROM, 25. Mai 2007 (ZENIT.org). „Zukunft Latein – die lateinische Sprache im Dienst des Aufbaus und der Identität Europas“ lautet das Thema der Internationalen Tagung, die vom italienischen Forschungsrat Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR) und vom Päpstlichen Komitee für Geschichtswissenschaften für den 25. und 26. Mai organisiert worden ist.



An der Tagung, die heute in der Aula Marconi des CNR und am morgigen Samstag bei der Domus Sanctae Marthae im Vatikan stattfinden wird, werden Professoren, Senatoren, Schriftsteller und Journalisten aus verschiedenen Ländern teilnehmen.

Am heutigen Tag beschäftigen sie sich mit folgenden Themen: „Die Rolle der lateinischen Sprache beim Aufbau Europas“ und „Aktualität und Bedeutung der lateinische Sprache für die wissenschaftliche und kulturelle Entwicklung“.

Zu den Vortragenden des zweiten Tages, der sich mit dem Thema „Zu entwickelnde politische Maßnahmen zur Förderung des Studiums der lateinische Sprache“ auseinandersetzt, gehören unter anderem Dr. Ján Figel, EU-Kommissar für Erziehung, Bildung und Jugend, sowie Professor Wang Huansheng, Mitgliedlied der „Accademia Sinica“ für Sozialwissenschaften.

Ehe Prälat Walter Brandmüller, Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften, den Kongress abschließt, wird in einem Festakt den Siegern der zweiten Ausgabe des Journalismus-Wettbewerbs „ad Fontes“ die entsprechenden Preise verliehen. Sie werden für die Veröffentlichung von Artikeln ausgezeichnet, die die Bedeutung der klassischen Sprachen in pädagogischer Hinsicht sowie für die wissenschaftliche und kulturelle Entwicklung aufzeigen.