Vatikan: Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog wird wieder eigenständig

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ROM, 29. Mai 2007 (ZENIT.org).- Wie Kardinal-Staatsekretär Tarcisio Bertone vor der italienischen Presse erklärte, soll der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog „wieder als ein eigenständiges Dikasterium eingerichtet werde“.



Im März 2006 hatte Papst Benedikt XVI. diesen Päpstlichen Rat nach der Versetzung seines ehemaligen Präsidenten Erzbischof Michael Fitzgerald nach Ägypten mit dem Päpstlichen Rat für die Kultur unter der Leitung von Kardinal Paul Poupard zusammengelegt.

Laut Kardinal Bertone ist es interessant festzustellen, dass die Kirche nach der Regensburger Rede Benedikts XVI. den Dialog auch mit den politischen und religiösen Autoritäten anderer Religionen neu lanciert habe. „Es wird wieder der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog als eigenständiges Dikasterium eingerichtet, während er vorher in den Päpstlichen Rat für Kultur inkorporiert worden ist.“ Letzterer werde mit dem Päpstlichen Rat für die Kulturgüter der Kirche zusammengelegt. „Die Veränderung beweist, wie wichtig der interreligiöse Dialog für das Staatssekretariat ist“, kommentierte Kardinal-Staatsekretär Bertone.