Vatikan: „Preis Van Thuân“ 2009 geht an Großherzog Henri von Luxemburg

Er setzte sich für das Recht auf Leben und die Religionsfreiheit ein

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ROM, 15. September 2009 (ZENIT.org).- Heute Vormittag wurde im vatikanischen Pressesaal die zweite Ausgabe des „Preises Van Thuân“ sowie der Preise „Van Thuân – Solidarität und Entwicklung“ vorgestellt. Teilnehmer der Pressekonferenz waren Kardinal Renato Raffaele Martino, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, und Msgr. Marco Frisina, Direktor des Chores der Diözese Rom und Komponist der Kantate „Wege der Hoffnung“ zu Ehren Kardinal Van Thuâns.



Der „Preis Van Thuân” wird Persönlichkeiten verliehen, die sich in der Förderung und der Verteidigung der Menschenrechte besonders verdient gemacht haben. Der Zeremonie zur Preisverleihung wird morgen, Mittwoch, dem 16. September, in Rom stattfinden, dem siebten Jahrestag des Todes des vietnamesischen Kardinals, der der Vorgänger von Kardinal Martino im Amt des Ratspräsidenten war. 2007 wurde der Seligsprechungsprozess für Kardinal Van Thuân eröffnet.

Der „Preis Van Thuân“ wird dem Großherzog Henri von Luxemburg für seine Verteidigung des Rechts auf Leben und der Religionsfreiheit verliehen.

Die Preise „Van Thuân – Solidarität und Entwicklung“ im Wert von insgesamt 15.000 Euro gehen an vier humanitäre Projekte: „Skills Development Centre for the Blind“ (Thailand); „Projekt ALAS“ der Stiftung „Caminos de Libertad“ der Erzdiözese Bogota für den Bau eines Zentrums für Gefängnispastoral; „ COMIS onlus“ (COoperazione MIssionaria e Sviluppo; Italien), und schließlich „Le ROCHER – L'oasis des cités “ (Frankreich), eine Vereinigung mit dem Ziel, erzieherische und soziale Initiativen in „kritischen“ Vierteln der französischen Städte zu fördern.