Vatikan und höchste kirchliche Amtsträger Europas unterstützen Marsch für das Leben in Rom

Leben ist heilig

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ROM, 21. März 2012 (ZENIT.org). – Am kommenden 13. Mai wird in Rom der Marsch für das Leben stattfinden. Bereits jetzt haben sich viele Gruppierungen, Ordensgemeinschaften aus Italien und dem Ausland angemeldet, um an der öffentlichen Kundgebung für eine Kultur des Lebens teilzunehmen.

Mitglieder des Organisationsrates sind unter anderem Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, Angelo Bagnasco, Erzbischof von Genua und Präsident der italienischen Bischofskonferenz, Ennio Antonelli, Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, Carlo Caffarra, Erzbischof von Bologna, und viele mehr. Botschaften der Solidarität kamen auch vom Präsidenten der Bischofskonferenz Europas (CCEE), Kardinal Peter Erdö, und dem Präsidenten des polnischen Bischofskonferenz, Msgr. Jozef Michalik.

Kardinal Stanislaw Rylko, Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien, beglückwünschte die Initiative in einem Brief, in dem er bekräftigte, dass der Marsch dazu beitragen möge „eine wahre Suche nach den tiefen Wahrheiten über den Menschen und die Heiligkeit des Lebens zu wecken“.

Die Organisatoren erklärten, dass man mit dem Marsch ein Zeichen setzen wolle, um „ die Rechte der Stimmlosen gegen eine Logik des Utilitarismus und des erbitterten Individualismus zu verteidigen, der sich gegen das wichtigste Recht von allen richte, das Recht auf Leben.“

Das Leben sei „ein nicht verfügbares Geschenk Gottes; das Gesetz 194 sei unrechtmäßig und zähle bereits mehr als 5 Millionen Opfer; es sei nochmals zu betonen, „dass es einen Unterschied von Gutem und Bösem, wahr und falsch, gerecht und ungerecht gibt“. Die Organisatoren laden alle Katholiken und Menschen guten Willens ein, sich anzuschließen.

Der Marsch werde diesmal im „Zentrum der Christenheit und der politischen Macht“ stattfinden.

Für den Vortag, am 12. Mai, ist ein Kongress über das Leben geplant. Viele bekannte Lebensschützer Italiens haben bereits ihre Teilnahme bestätigt.

Die Organisatoren bitten um Gebetsunterstützung, auch von denen, die nicht am Marsch teilnehmen können. Sie regen die Bildung örtlicher Lebensschutzzentren an und bitten um Spenden. Für den Marsch sollen Banner und Flaggen mitgebracht werden. [jb]

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