Vatikansprecher erklärt die Gründe des Papstes für die Wahl Mexikos

Anmerkungen über die Reisepläne im März

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ROM, 11. Januar 2012 (ZENIT.org). – Der Leiter des vatikanischen Pressebüros, P. Federico Lombardi SJ, hat erklärt, dass die Reise von Papst Benedikt XVI. nach Mexiko in diesem März eine Reise von großer Bedeutung für den gesamten Kontinent sei.

Lombardi widmete seine wöchentliche Ausgabe den Motiven für den Mexikobesuch  und „der Bedeutung, die diese Reise für den ganzen Kontinent haben wird.“

„Als der Heilige Vater im Dezember das Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe feierte, drückte der Heilige Vater seinen Wunsch aus, an der Feier des 200. Jahrestages der Unabhängigkeit dieses lateinamerikanischen Landes teilzunehmen. Er sprach enthusiastisch über eine ‚Reise der Integration‘ dieses ‚geliebten Kontinents‘ und seine neue zentrale Rolle in der Welt‘, wobei er die Perspektive des ganzheitlichen menschlichen Wachstums und der ‚kontinentalen Mission der Neuevangelisierung‘ erwähnte.“

„Nun hat er also entschieden, eines der dichtest bevölkert Spanisch sprechenden Länder zu besuchen, um die Feier mit den Stellvertretern der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz im ‚Zweihundertjahrespark‘ am Fuß des Cerro del Cubilete fortzusetzen. Von diesem Park aus, der kürzlich im exakten geographischen Mittelpunkt Mexikos errichtet wurde, und der gleichzeitig Ort des Landesheiligtums Christkönig ist, wird der Papst das ganze Land geistlich umarmen.“

Der Vatikansprecher erwähnte auch die „Liebe der Mexikaner zum Papst“ und fragte, wer nicht „von ihrem Enthusiasmus angesteckt ist, wenn sie ihn in Rom besuchen kommen?“
„Wer erinnert sich nicht an den triumphalen Empfang, den sie Johannes Paul II. während jeder seiner fünf Reisen nach Mexiko in seinem Leben bereiteten? Wie viele von ihnen reisen zum Pilgerschrein, der zu seinem Gedenken errichtet wurde?“

Weiter merkte er an:„Vor zwanzig Jahren wurden die diplomatischen Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl begonnen und das Land erkannte die tief katholische Seele seiner Einwohner. Papst Benedikt XVI. wusste, dass er nach Mexiko gehen muss, und er wollte einen Ort wählen, zu dem sein Vorgänger nicht gehen konnte.“
„Benedikts Mission ist dieselbe wie die seines Vorgängers. Es ist eine fortlaufende Mission, eine Mission, die ständig wächst und sich entwickelt. Möge sein Besuch in Mexiko zu den Anstrengungen beitragen, Armut und Gewalt zu überwinden und größere Hoffnung nach Mexiko und ganz Lateinamerika zu bringen.“

[Übersetzung des englischen Originals von Jan Bentz]